Das Gold im neuen Altgeist

3. Walhalla

Begierig nach der Macht des Rings, sind die Töchter des Rheins in ein Leben des Eifers und der Unzufriedenheit getrieben. Sie streben sich an, den Ring zu ergreifen, bezaubert und machtlos, seinem Griff zu entfliehen. Sie sammeln sich Gold an und werden wie Götter und bauen aus dem Gold eine Großstadt, Walhalla. 

Ein neues Leben

 

Wer sind diese Rheintöchter? Sie haben die Wasser, aus denen sie entsprungen sind, übergestiegen. Frei von den Quellen ihres früheren Lebens, führen sie ein neues Leben, selbstständing und grenzenlos. Ihr neues Leben ist in ihren Gesichtern zu sehen und in ihrem Benehmen und Bem ühen. Wer sind sie? 

Der Schwartze Kern

 

Sie möchte ein guter Mensch sein, mit sich selbst zufrieden werden, und Gutes tun. Vielleicht kann sie die Welt verbessern, eine Bessere hinterlassen als die, die sie gefunden hat. Der Kern wächst. 

R

 

Es ist wechselhaft, beweglich, unergreifbar. Was es auch sei weiß sie nicht. Je kräftiger es sich in Bewegung setzt, je eifriger greift sie danach. Nur darauf ist sie gezielt, es zu begreifen, zu prüfen, und zu beherrschen. 

Spellbound

 

The victim of the spell has embraced it, unaware of the dark shadow that now controls her. In her inability to escape its grip, she is now its slave. The golden glow has dimmed from her eyes, replaced by a fabricated radiance; the warm red that covered her in her birth has been driven away.

Unendlichkeit

 

Es stimmt nicht. Ihre Berechnungen liefern die erwarteten Ergebnisse nicht. Und zwar sind einige Resultate negativ! Die Rheintochter bedenkt eine Geschichte vom Rheingold, das unendlich sei, da s irgendwelches Ergebnis größer als groß machen könne, auch wenn es null ist. Sie greift nach dem Gold und erreicht nur den Ring. 

 

Menschlich

 

So viele Glücksgefühle hat sie erlebt, und so viel Fürchterliches. Es kommt ihr vor, daß alles zu einem Ziel führt, zu neuen Höhen, zu einer Einheit mit dem Trauerspiel der Menschheit. 

Er hat's genommen!

 

Eher ihre Pflicht zu erf üllen, das Rheingold zu bewahren, haben die Rheintöchter Schwarz-Alberich dazu gereizt, das Gold zu rauben. Ohne das Gold, werden sie sich mit dem Fluch zusammenbinden oder die Rückkehr des Golds erwarten? 

God Bless

 

Sie erleichtert die Leiden der Menschen, sie gibt ihnen einen Teil von sich selbst. Wie gro ßmütig! Möge Gott sie reichlich preisen! 

Analyse

 

Winzige Sandkörnchen bilden die mächtigen Ufer des Rheins. Ihre Fülle ist unbegreiflich, ihre Struktur unergründlich, ihre Schönheit fesselnd. Laß uns ihre Nummer messen, ihre Konstitution analysieren, und ihre Herrlichkeit erfassen. Verstehen wir die Körnchen, so kennen wir die Geheimnisse des Wassers! 

Glück 

 

Eine begabte Rheintochter ist sie, schön und erfolgreich. Welch eine Zukunft hat sie zu erwarten! 

Brüchige Abbilder

 

Mit diesem Turm ist sie auch nicht zufrieden; er weckt kein Interesse. Auch diesen will sie abreißen—und diesen! Sie braucht einen Baumeister, der das Gold geschickt zusammensetzen kann. Wer kann diese Aufgabe für sieleisten? 

Bezaubert

 

Diese Rheintochter ist dem Bann zum Opfer gefallen. Sie hat die Verführung angenommen. Die Macht, die sie jetzt lenkt, erkennt sie nicht. Der goldene Augenschimmer ihrer Kindheit ist durch einen unechten Glanz ersetzt , und das warme Rot, das sie in ihrer Geburt bedeckte, ist verschwunden. 

Der Regenschirm

 

Es wird eine Belastung. Die Abdeckung, mit der sie sich gegen die kleinen Besprengungen abgeschirmt hat, wird immer schwerer. Je kräftiger sie sich gegen das Wasser zu verbergen versucht, desto schwieriger wird es, den Regenschirm aufrecht zu halten. Vielleicht wäre es besser, ein wenig naß zu werden! Jetzt aber findet sie sich in der Lage, diesen schweren Regenschirm herum zu tragen.

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